STATEMENT

Das Fundament meiner Arbeit formt sich aus den Erfahrungen und Erlebnissen meiner Kindheit, sowie aus dem aktuellen Erleben und Reflektieren. Die Akteurinnen und Heldinnen in meinen Bildern sind Frauen, Mädchen und immer wieder Tiere. Bei der Wahl meiner Sujets lasse ich mich einerseits von meiner Inspiration leiten, andererseits arbeite ich themenbezogen und konzeptionell. Die Grenzen zwischen Inspiration und Konzept verlaufen fließend. Um mich von eingespielten Malprozessen zu lösen, experimentiere ich gerne mit unterschiedlichen Maluntergründen wie Wachstuch, Holz, Blattgold, Geschirrhandtüchern und LKW - Plane.

 

In meinem künstlerischen Prozess thematisiere ich die Entfremdung der Lebewesen und ihre Vergänglichkeit, untersuche ihren geistigen Gehalt und ihre Inhalte. Den Fokus lege ich auf die Beziehung zwischen Tier und Mensch.  Das Tier als autonomes Individuum, steht in meinen Arbeiten für das Phänomen von Projektionen und den abstrakten Vorstellungen des Menschen von der Natur. Um diesen Gedanken zu transportieren, male ich Tiere in Menschenkleidern bzw. mit menschlicher Attitüde.

 

Alle Tiere besitzen für mich eine Seele und eine eigene Persönlichkeit.  Doch im Tier blickt uns nicht das Eigene, sondern das ganz und gar Andere an, dessen Autonomie wir wahren sollten. Die Natur an sich, hat für mich eine Geschichte, die wir täglich verändern und neu entdecken können. Meine Bilder dienen im weitesten Sinn, als Bereicherung unserer individuellen Wahrnehmung, sowie als Schutzräume für Tiere, Pflanzen und Menschen.